Tropfenschild – Stärke, die Jahrhunderte überdauert
Wir freuen uns, Ihnen unseren selbst gefertigten Tropfenschild vorzustellen. Keine Massenware – jedes Exemplar wird individuell und von Hand gefertigt. Die ideale Wahl für Schaukampf und historische Reenactment.
Beschreibung
Abmessungen
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Breite: 60 cm
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Höhe: 115 cm
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Stärke: 9–12 mm
(da der Schild handgefertigt ist, sind geringfügige Abweichungen möglich)
Lieferzeit: 2 Wochen ab Bestellung (manchmal schneller, wenn die Auslastung der Werkstatt gering ist)
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Konstruktion und Materialien
Wir verbinden jahrhundertealte Technologie mit modernen Materialien:
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Schildkern – Verleimte Sperrholzplatten mit Leinen als Zwischenschichten. Das ergibt ein extrem stabiles Verbundmaterial
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Außenausstattung – Der Tropfenschild ist mit Leinen bespannt (Bemalung nicht im Lieferumfang enthalten)
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Kanten – Verstärkt mit einer Einfassung aus Rohhaut und sauber vernäht
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Armhalterung – Aus Rohhaut
Warum sind unsere Schilde besser?
Ursprünglich wurden solche Schilde im frühen Mittelalter aus massiven Holzleisten gefertigt, die mit Leinen, Rohhaut und viel Leim verbunden wurden. Diese Technik ergab robuste, aber sehr schwere Schilde. Später blieb die Form zwar erhalten, aber man begann zunehmend, Metall zu verwenden – die Schilde wurden noch schwerer.
Heute stellen die meisten Hersteller Schilde einfach aus Schichtholz her. Das verleiht ihnen Leichtigkeit und eine gewisse Stabilität. Aber seien wir ehrlich: Nicht jeder moderne Reenactor oder Schaukämpfer könnte einen wirklich historischen Schild lange in einer Feldschlacht halten – dafür sind sie zu schwer.
Wir gehen einen Schritt weiter. Unsere Schilde bestehen – wie oben beschrieben – aus Sperrholz, aber zusätzlich verwenden wir die alte Verbundtechnik mit Leineneinlagen. Das verleiht unserem Tropfenschild eine besondere Robustheit: Selbst ein mächtiger Hieb eines wild gewordenen Kriegers fügt ihm keinen ernsthaften Schaden zu.
Und das alles bei sehr hoher Stabilität und gleichzeitig geringem Gewicht.
Historische Informationen
Die Herkunft des Tropfenschildes hängt vermutlich mit Byzanz zusammen. Die frühesten Abbildungen dieser Form stammen aus der Mitte des 10. Jahrhunderts. Der Schild erschien in der Blütezeit der Kavallerie – und das nicht ohne Grund. Seine Form bedeckte den Reiter perfekt von der Schulter bis zum Knie: Die spitze untere Seite folgte dem Pferdehals und schützte das Bein des Reiters.
Der Tropfenschild bot einen weiteren wichtigen taktischen Vorteil. Stellt man eine Einheit auf und positioniert die Schilde mit der Spitze abwechselnd nach oben und unten, bilden sie eine dichte Schutzmauer. Die schmalen und breiten Teile der Schilde ergänzten sich gegenseitig und ließen dem Gegner keine Lücken. In dieser Hinsicht war der Tropfenschild dem Rundschild überlegen.
Im Laufe der Zeit wurde diese Form zu einem charakteristischen Merkmal der normannischen Kavallerie und auch der slawischen Krieger.
Wie der runde Schild war auch der Tropfenschild stets ein Verbrauchsmaterial. Er musste robust genug sein, um einige Schlachten zu überstehen, und gleichzeitig schnell herzustellen sein. Typische Schilde wurden aus leichten, elastischen Hölzern wie Linde, Erle oder Pappel gefertigt. Sie hatten einen mehrschichtigen Aufbau, waren mit Leder bespannt, und ihre Kanten wurden entweder mit Rohhaut behandelt oder mit Eisen beschlagen – zum Schutz vor Hieben. Die Höhe variierte zwischen 50 und 114 cm, das Gewicht lag bei 3,5–4,5 kg.
Später veränderte sich die Form des Schildes. Die Oberkante wurde allmählich flacher – das verbesserte die Sicht des Kriegers. Der Schild selbst wurde kleiner. Dies hing mit der allgemeinen Entwicklung der Schutzwaffen zusammen: Mit der Zeit übernahm die Rüstung einen Teil der Funktionen des Schildes, und die Notwendigkeit für eine sperrige Schutzvorrichtung entfiel.







