Kampfschild DIY-Set – Zur Nachbildung eines Gegenstands mit jahrhundertelanger Geschichte
Das Set enthält alle notwendigen Komponenten zur Herstellung eines Kampfschildes.
Das Grundprinzip unseres Handelns ist die Natürlichkeit unserer Produkte und eine umweltfreundliche Produktion. Daher werden alle im Set enthaltenen Materialien von Hand so verarbeitet, dass die natürliche Kraft und Schönheit jedes Details erhalten bleibt. Bei der Verarbeitung der Komponenten orientieren wir uns an Methoden, die in historischen/ethnografischen Quellen belegt sind.
Wir stellen die Zuschnitte selbst her. Sei dir sicher: Jedes Element des Sets ist durch unsere Hände gegangen.
Wir freuen uns, dir auch weitere Sets zur Herstellung von Schilden anbieten zu können:
Inhalt des Sets zur Herstellung von einem Kampfschild
- Verleimter Zuschnitt
Dreischichtige Konstruktion aus Sperrholz und Leinen – das Herz deines zukünftigen Schildes. Jede Sperrholzschicht ist 3 mm dick.
Maße:
- Höhe: 115 cm
- Breite: 60 cm
- Form: gewölbt, tropfenförmig
(Da die Zuschnitte von Hand gefertigt werden, können die Maße um einige Millimeter abweichen.)
- Rohhautband
Mit Reserve, um die Kanten sicher zu befestigen und den Griff zu formen.
- Rohhaut (Rind-Spaltleder)
Ideal für die Randverkleidung – damit der Schild Schlägen standhält und nicht delaminiert.
- Lederriemen
Für eine bequeme und sichere Befestigung.
- Material für die Schildverkleidung
2 Optionen:
- Leinenstoff für Innen- und Außenseite des Schildes
- Leinenstoff für die Innenseite und Rohhaut für die Außenseite
Tipps zur Herstellung von einem Kampfschild
- Basierend auf unserer Erfahrung empfehlen wir, Rohhaut und Stoff für die Bespannung zu verwenden. So wird der Schild stabiler.
- Klebe die Materialien nicht gleichzeitig auf beiden Seiten auf! Beginn mit der Bearbeitung der zweiten Seite erst, wenn Du mit der ersten fertig bist.
- Zum Aufkleben der Rohhaut auf den Schild ist etwas Geschick erforderlich: Damit sich die Rohhaut möglichst gleichmäßig auf dem Schild anlegt, muss es mit Gewicht (z. B. Holzklötzen) beschwert werden. Anschließend die Konstruktion mit Spannriemen sichern.
Wichtig! Es ist normal, dass sich die Rohhaut nicht perfekt gleichmäßig auf die Schildoberfläche legt. An den Rändern des Zuschnitts kann es in jedem Fall zu kleinen Unebenheiten kommen.
Historische Informationen
Der Ursprung des Schildes hängt wahrscheinlich mit Byzanz zusammen: Die frühesten Darstellungen stammen aus der Mitte des 10. Jahrhunderts. Entstanden in der Blütezeit der Reiterei, bedeckte diese Form den Reiter idealerweise von der Schulter bis zum Knie, folgte der Krümmung des Pferdehalses und schützte das Bein des Reiters. Der Kampfschild konnte eine ganze Kavallerie schützen: Wenn die Krieger die Schilde mit der Spitze abwechselnd nach oben und unten ausrichteten, schufen sie eine dichte Schutzwand, die sie vor Angriffen der Gegner schützte. Auf diese Weise ergänzten sich die Schilde mit ihren schmalen und breiten Seiten. Das gab den Kampfschilden einen Vorteil gegenüber den runden Schilden.
Es ist anzumerken, dass der Kampfschild im Laufe der Zeit zu einem Markenzeichen der normannischen Reiterei sowie der slawischen Krieger wurde.
In der Regel war der Kampfschild immer ein Verbrauchsmaterial. Er sollte gleichzeitig stabil genug sein, um einige Schlachten zu überstehen, und schnell herstellbar. Ein typischer Schild wurde aus leichten, elastischen Holzarten wie Linde, Erle oder Pappel gefertigt, hatte eine mehrschichtige Konstruktion, war mit Rohhaut bespannt, und seine Ränder wurden entweder mit Rohhaut bearbeitet oder mit Eisen beschlagen, um Hieben zu widerstehen. Die Schildmaße variierten zwischen 50 und 114 cm in der Höhe, und das Gewicht betrug 3,5–4,5 kg.
Später veränderte sich die Form des Schildes: Die Oberkante wurde allmählich flacher, was eine bessere Sicht ermöglichte, und der Schild selbst wurde kleiner. Dies hing mit der allgemeinen Entwicklung der Schutzwaffe zusammen, die im Laufe der Zeit einen Teil der Funktionen des Schildes übernahm.









