Fertiger Wikingerschild – für die wildesten Kämpfer
Wir verkaufen nicht einfach nur Schilde – wir fertigen sie selbst. Jedes Exemplar entsteht in unserer Werkstatt, basierend auf jahrzehntelanger Erfahrung im Kampfeinsatz. Die entscheidenden Eigenschaften: hohe Robustheit, Leichtigkeit und Zuverlässigkeit.
Den Traditionen des frühen Mittelalters folgend, beziehen wir die Innenseite des Schildes mit Leinen, die Außenseite mit Rohhaut vom Wildschwein. Doch das Wichtigste sind die Kanten: Sie sind mit Rohhaut verstärkt und zusätzlich mit Rohhautriemen vernäht. Das ist nicht nur schön anzusehen – es macht den Schild im echten Kampf langlebig und widerstandsfähig.
Eigenschaften des Wikingerschildes
Materialien: Rohhaut vom Wildschwein, Leinen, Holz, Metall
Konstruktion: Der Kern ist aus drei Lagen 3 mm starkem Pappelsperrholz verleimt. Zwischen den Sperrholzschichten liegt Leinen. Das ergibt ein unglaublich starkes Verbundmaterial.
Lieferzeit: Etwa 2 Wochen ab Bestellung (manchmal klappt es schneller, wenn die Auslastung der Werkstatt gering ist).
Brauchst du einen größeren Schild? Interessiert dich ein Schild aus einer späteren Epoche? Der fertige Tropfenschild sollte dir gefallen!
Historische Informationen
Der runde Wikingerschild ist ein wahrer Dauerläufer auf dem Schlachtfeld. Er wurde im frühen Mittelalter und später geliebt, aber besonders eng verbindet man diese Form mit den Kriegern Nord- und Osteuropas: Slawen, Germanen und Skandinaviern. Genau jenen Skandinaviern, unter denen sich die Wikinger befanden. Wir erinnern daran: Wikinger ist kein Volk, sondern ein «Handwerk» von Seefahrern, Beute- und Ruhmessuchern. Doch der Schild war bei allen derselbe – rund, «böse» und überraschend leicht.
Dabei bewahrte niemand den runden Wikingerschild als Familienschatz auf. Er war ein typisches Verbrauchsmaterial: robust genug, um ein paar Gefechte zu überstehen, und billig genug, dass ein Zimmermann vor einem Feldzug in ein paar Tagen ein Dutzend davon zusammenzimmern konnte.
Die Verzierung war eine Sache des Geschmacks und des Geldbeutels. Manche bezogen ihren Schild teuer mit Leder und bemalten ihn mit Mustern – schön und furchteinflößend. Andere strichen ihn einfach mit Ocker oder Ruße. Und die allerhärtesten Pragmatiker (oder die ärmsten) trugen einen nackten Holzklotz in die Schlacht. Nur hielt der nicht lange – er sog sich voll, riss und zerfiel nach der ersten ernsthaften Prügelei.
Genau wegen seiner Einfachheit, Billigkeit und Langlebigkeit wurde der runde Schild zum wahren «Arbeitstier» des mittelalterlichen Europas.










